Spätestens seit der #MeToo-Debatte ist der Feminismus wieder in aller Munde. Wir werfen einen Blick auf die facettenreichen Strömungen dieser Bewegung für mehr Gleichberechtigung.

Wie lässt sich Feminismus eigentlich greifen? Darüber haben wir uns mit der Kulturwissenschaftlerin Mithu Sanyal unterhalten. Sie ist Autorin der Bücher „Vulva – Die Enthüllung des unsichtbaren Geschlechts“ und „Vergewaltigung – Aspekte eines Verbrechens“. Darüber hinaus schreibt sie für den WDR und u. a. die taz.

Leider gibt es auch Versuche, den Feminismus zu instrumentalisieren – zum Beispiel vonseiten der neuen Rechten. Die neue Rechte versucht ein modernisiertes Bild von sich zu zeichnen, wozu auch vermeintlich feministische Positionen gehören. Erst vor Kurzem haben rechte Frauen unter dem Hashtag 120db zu Widerstand gegen sogenannte „importierte Gewalt“ gegen europäische Frauen aufgerufen. Inwieweit solche Aktionen etwas mit Feminismus zu tun haben – oder eben auch nicht – darüber haben wir mit der Politikwissenschaftlerin Antje Schrupp und dem Soziologen Andreas Kemper gesprochen.

Die Filmbranche ist in jüngerer Zeit besonders im Gespräch, wenn es um feministische Positionen geht. Auslöser waren die Missbrauchs-Vorwürfe gegen den Hollywood-Produzenten Harvey Weinstein. Wie es mit der Gleichberechtigung vor und hinter der Kamera aussieht, auch damit haben wir uns auseinandergesetzt.

Schließlich möchten wir außerdem ein konkretes feministisches Projekt vorstellen: Die feministische Bibliothek MONAliesA in Leipzig mit interessanter Literatur und einladenden Veranstaltungen.

Foto: CC 0 (pexels.com)

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