In unserer Sendung zum Thema Identität schauen wir uns an, wie Konsum unsere Identität bestimmen kann, was Datensammler, wie Facebook über unsere Identität wissen und wie Musik unsere Identität bestimmt.

Kulturelle Identität wird auch von Musik beeinflusst, etwas womit sich Musikethnologen beschäftigen. Prof. Näumann vom Musikinstitut der Uni Halle hat zur Musik in der Karibik geforscht. Annika und Franziska haben mit ihm darüber gesprochen.

Der Begriff der Identität wird seit einigen Jahren von einer europaweiten rechtsradikalen Bewegung missbraucht, die den meisten unter euch schon bekannt sein dürfte: den Identitären. Auch in Halle hat sich eine Splittergruppe von den Identitären herausgebildet, die Kontrakultur Halle. Unter anderem sind sie Teil eines rechten Hausprojekts, das gegenüber vom Steintorcampus betrieben wird. Vor allem Anwohnerinnen und Anwohner leiden unter diesem neuen Hausprojekt, das unter anderem dazu dienen soll, die rechte Szene zu vernetzen. Daher hat sich eine Anwohnerinitiative gegründet (Infos unter ‎www.aksanwohnerinneninitiative.blogsport.de).
Irene hat sich mit einem Anwohner getroffen und darüber gesprochen, wie die Identitäre Bewegung eigentlich die Identität eines Viertels radikal verändert hat. Zuerst wollte Irene von ihrem Gesprächspartner wissen, wie das Leben im Steintorviertel eigentlich war, bevor die rechtsradikale Bewegung nebenan eingezogen ist.

Viele Menschen definieren sich heutzutage vor allem auch über Dinge. Kürzlich fand der sogenannte „Black Friday“ statt. Ein Tag, an dem seitens der Hersteller große Rabatte auf Produkte gewährt werden, um die Menschen zum Kauf zu verführen. Alle bekommen genau das Produkt, was sie und ihr Leben vollkommen macht – so zumindest das Werbeversprechen vieler Hersteller. Jemand, der sich ganz sicher nicht zum „Black Friday“, oder auch sonst, beim Einkaufen in der Innenstadt blicken lässt, ist Tobias Rosswog, denn der lebt ohne Geld. Lisa hat mit dem Aktivisten gesprochen, der sich ein Stück weit über seine Lebensweise definiert.

Wenn wir Smartphones und sozialen Netzwerke nutzen, geben wir häufig eine Menge über unsere eigene Identität preis. In der Kopfkram-Redaktion haben wir uns gefragt, was unsere persönlichen Daten, die wir auf Social-Media-Plattformen veröffentlichen denn wirklich über uns verraten. Dann sind wir auf die App Citizenme gestoßen. Fabian aus der Redaktion hat die App in den letzten drei Wochen getestet und sich mit Marius darüber unterhalten.

Foto: CC 0 (pexels.com)

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